„Ich sage manchmal, ich bin der glücklichste Mitarbeiter bei ComTS!“

„Ich sage manchmal, ich bin der glücklichste Mitarbeiter bei ComTS!“, erklärt Goran mit einem herzlichen Lachen. Bekannt sei er dafür, immer einen Witz oder lustigen Spruch parat zu haben. Goran stammt aus Serbien, lebt seit 2014 in Deutschland und ist seit 2017 bei der ComTS Nord fest angestellt. Er ist der Liebe und damit seiner Frau wegen hergekommen und da interessiert uns natürlich: wie war das damals, wie war sein (berufliches) Leben vor der ComTS und wie gestaltete es sich im Folgenden mit ihr?

 

Seit 2005 arbeitete er in Serbien als Bankkaufmann, 2009 lernte er seine Frau kennen, die damals schon in Magdeburg lebte und 2014, nach jahrelanger Fernbeziehung, entschieden sie gemeinsam, dass das künftige Familienglück in Magdeburg angesiedelt werden sollte. Und dann ging es für Goran stetig voran: „Wir haben uns entschieden, dass ich eine Umschulung zum Kaufmann für Büromanagement mache. Und das habe ich hier zwei Jahre gemacht. Ein Teil davon sollte ein Praktikum sein. Ich habe mich für ComTS entschieden, weil meine Frau auch hier arbeitet. Und weil es auch mit Bankgeschäften zu tun und ich Vorkenntnisse hatte“, lässt er seine Anfangsjahre bei der ComTS Revue passieren.

Aber was macht Goran denn so glücklich, was gefällt ihm so gut? Um das zu verstehen, muss man in seinem Leben ein bisschen zurückspulen. Im Alter von zehn oder elf Jahren entdeckte er seine Leidenschaft für Statistik: „Ich habe es immer genossen, etwas mit Tabellen und Statistik und Zahlen zu machen. In Mathe war ich besonders gut und ich dachte immer, ich würde etwas mit Statistik machen“, erklärt er. Dabei wollte er später Sportjournalist werden, da sein Herz auch für Basketball schlägt. Nach vier Jahren an einer serbischen Uni stellte er aber fest, dass er die falsche Richtung eingeschlagen hatte. Durch fehlende Bereichsaufteilung hatte er zwar alles über Politik gelernt – aber nichts über Sport. Später hat er für verschiedene Banken gearbeitet, war sogar Filialleiter.

Aber das große Berufsglück? Schon nach wenigen Monaten im Unternehmen ist er in eine Abteilung gewechselt, in der Goran bis heute arbeitet und die wie für ihn gemacht zu sein scheint: „Da habe ich etwas gefunden, das mir richtig passt. Es gibt hier ganz viele Zahlen, ganz viele Excel-Tabellen, ganz viel Statistik und daher hat das von Tag 1 an gut gepasst und bisher denke ich, alles läuft perfekt“, sagt er und wirkt dabei so zufrieden, wie es man es anhand dieser Aussagen vermuten könnte. „Wir machen Stornos und Berichtigungen. Das heißt, es ist ein Fehler passiert und wir müssen das wieder richtig machen. Ein Kauf oder Verkauf ist schiefgegangen, sei es nun wegen Kundenfehler oder Beraterfehler oder Systemfehler. Und dann ist da der Kunde, der wartet auf seine Lieferung oder sein Geld und wenn ich das berichtige oder storniere und neu mache, und dann ist alles wieder gut, dann fühle ich mich auch gut, weil ich helfen konnte.“

Anfangs hatte Goran ein bisschen Sorge, ob er das alles gut packt im neuen Job. Wegen der neuen Umgebung, wegen des neuen Jobs selbst und auch wegen der damals noch fehlenden Sprachkenntnisse. Diese Sorge hat sich aber schnell zerstreut. Inzwischen sind sein Team und er, man könnte es beinahe so bezeichnen, ein Herz und eine Seele. Vor der Pandemie haben sie viel zusammen gemacht, erzählt Goran, Team-Abende, gemeinsam zum Bowling gehen und so weiter. Die Stimmung ist sehr gut, sagt er, und „ich finde das sehr wichtig, weil mit diesen Leuten verbringe ich 8 Stunden am Tag - mehr als mit meiner eigenen Familie!“

Apropos Familie: Seine Frau und er arbeiten beide für die ComTS, sie mehr im Home-Office, er mehr im Büro vor Ort. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wegen der flexibel regelbaren Arbeitszeiten gefallen ihm ebenso gut wie die Tatsache, dass die ComTS auch im Privatleben einen positiven Beitrag im Leben ihrer Mitarbeitenden leisten möchte. Ob nun Sportfeste, Feiern zum Kindertag, Kuchenbasare oder Kürbnisschnitzen zu Halloween - Goran zeigt sich über die vielfältigen Aktivitäten beeindruckt.

Für Interessierte, die sich ebenfalls vorstellen können, für die ComTS zu arbeiten, hat Goran zum Schluss noch einen Tipp parat, was sie mitbringen sollten: Organisationstalent, gute PC- und Office-Kenntnisse und Interesse daran zu verstehen, wie die Prozesse im Hintergrund ablaufen. Er sagt: „Nur zu lernen, welche Knöpfe man drücken muss, macht noch keinen guten Mitarbeiter“. Anfangs, sagt er, habe sein Kopf einer Schneekugel geglichen. So viel Informationen, die alle durcheinander tanzten. Inzwischen hat sich der Schnee gelegt - denn es war zu jederzeit jemand für Goran da, um ihm mit Rat und Tat zu unterstützen. Er möchte noch hinzufügen: „Ich sage immer, wenn du deine Arbeit gerne machst, ist sie nicht so schwer für dich. Ich habe vergessen, wer es gesagt hat, aber jemand sagte mal: wenn du dein Hobby zum Beruf machen kannst, musst du nie mehr im Leben arbeiten.“